EM-Medaille knapp verpasst

Äußerst knapp hat das Cronenberger Quintett bei der U17w-Europameisterschaft eine Medaille verpasst. Gegen Sferic Terrasa, den spanischen Vizemeister und eines der drei Klubteams im internationalen Feld, hieß es am Ende nach einer großartigen Leistung 1:2.

Wie zuvor auch, begannen die deutschen Mädchen hochkonzentriert und überraschten die Spanierinnen mit schnellen und gefährlichen Vorstößen, von denen einer sogar an der Latte landete. Die Gegnerinnen fanden lange kein Mittel gegen eine massive Deckung vor einer sicheren Lara Immer, vollendeten dann aber doch eine schöne Kombination zum 0:1. Deutschland drückte weiter auf das erste Tor, kassierte dann aber das 0:2, ehe Nina Necke einen Distanzschuss zum Abschlusstor in die spanischen Maschen hämmerte. Letztendlich sollte das aber der einzige Treffer bleiben, so dass es zwar viel internationales Lob gab, aber keine Medaille.

Während die Mannschaft von Silvia Romero und Anna Hartje im Halbfinale gegen Portugal nach starker erster Hälfte letztendlich ohne Chance war, verlief die Gruppenphase erfolgreich: Nachdem die italienischen Gastgeberinnen unter anderem durch Tore von Lilli Dicke (2), Leonie Lütters und Mette Trimborn 6:1 abgefertigt würden, gab es gehen den spanischen Meister CH Mataro ein 0:3. Letztendlich entschied das letzte Gruppenspiel gegen Asturhockey, ebenfalls aus Spanien, über das Weiterkommen. Nach einem 0:2 standen die Aussichten nicht gut, dann aber gelang der Remscheiderin Lea Steinmetz das Anschlusstor und Nina Necke glich noch vor der Pause aus. Als Lea Steinmetz zum zweiten Mal traf, war die Partie gedreht. Eine starke Energieleistung rettete den entscheidenden Punktgewinn bis zur Schlusssirene.