Dörper Cats unter Zugzwang

Nach einem 2:3 (2:1) im ersten Playoff-Halbfinale beim TuS Düsseldorf-Nord stehen die Dörper Cats im heutigen Rückspiel (20 Uhr, Alfred-Henckels-Halle) unter Zugzwang. Ein Sieg ist Pflicht, um damit am morgigen Sonntag (ebenfalls 20 Uhr) ein drittes Spiel zu erzwingen.

Die Cronenbergerinnen mussten einige Ausfälle verkraften, die letztendlich die Mannschaft entscheidend schwächten – so konnte in der Schlussphase den Gastgeberinnen nicht mehr entscheidend Paroli geboten werden. Ganz anders zu Spielbeginn: Die Cats machten von Beginn an Druck, dominierten das Geschehen auf dem Feld und gingen verdient durch Marie Tacke in Front. Trainerin Maren Wichardt sah weiter eine Feldüberlegenheit ihres Teams, die Lilli Dicke zum 0:2 nutzte. Weitere Großchancen – unter anderem ein Direkter nach Blauer Karte inklusive Überzahl – konnten nicht verwertet werden.

Angesichts des personellen Engpasses, der auch Daniela Hövelmann ihre eigentlich kürzlich an den Nagel gehängten Rollschuhe wieder schnüren ließ, schwanden auf Cronenberger Seite zunehmend die Kräfte. Ganz anders Düsseldorf: Hier gewann die erfahrene Formation mehr und mehr an Sicherheit und übernahm zunehmend das Kommando auf dem Feld. Und es kam, wie es kommen musste: Noch vor der Pause gelang dem TuS der Anschluss, Anfang der zweiten Halbzeit drehte sich die Partie dann nach einem Doppelschlag. Dies war bereits die Entscheidung.

Schon am Nachmittag können die Bisons aus Calenberg den Finaleinzug eintüten. In eigener Halle empfangen sie die IGR Remscheid, bei der der Vorrunden-Erste vor einer Woche bereits mit 5:0 gewonnen hatte.

Dörper Cats: Annika Gouder de Beauregard, Julia Pfaffendorf – Marie Tacke (1), Bianca Baum, Lea Seidler, Kelly Hellmeister, Lena Janßen, Daniela Hövelmann, Lilli Dicke (1).