Vizemeister: IGR zu stark für U17-Mädchen

Bei der deutschen Meisterschaft der U17-Mädchen hat das Team des RSC den zweiten Platz gelegt. Im Finale unterlag die Mannschaft von Daniela Stoll und Jörg Spiecker der IGR Remscheid mit 1:8. Der Ehrentreffer gelang in der zweiten Hälfte Leonie Lütters.

Zwar hielten die Mini-Cats mit großem Kampf gegen die Spielstärke der Remscheiderinnen dagegen, am Ende war es aber vor allem der Spielwitz und die Cleverness im Abschluss, die den Ausschlag für den deutlichen Spielausgang zu Gunsten der Remscheiderinnen gaben. Grund zum Verzweifeln war das aber nicht, schließlich haben die  Stammspielerinnen der IGR durch die Bank bereits reichlich Bundesliga-Erfahrung gesammelt. Die war vor allem bei den schnellen Gegenstößen, den sehenswerten Kombinationen und in der starken Abwehrleistung zu erkennen, so dass der Erfolg am Ende vollauf verdient war.

Auf Cronenberger Seite blieb aber nach dem Turnier-Wochenende eine positive Bilanz. Nicht nur wegen des 12:0-Sieges im Halbfinale gegen die Spielgemeinschaft Herringen/Moskitos, bei dem sich auch Johanna Bergmann und Nina Klaft in der Torschützenliste verewigen konnten, sondern deshalb, weil die Spielerinnen über das Wochenende hinweg ihr Können aufblitzen ließen. Dem Team Dörper Cats muss also nicht bange vor der Zukunft sein. So übernahmen die U17-Meisterspielerinnen vom Juni, Spielführerin Nina Necke, Mette Trimborn und Lilli Dicke auf dem Feld das Kommando. Lara Immer und Julia Pfaffendorf machten ihre Sache im Tor glänzend. Leonie Lütters, etatmäßige U15-Spielerin fügte sich in der Startformation nahtlos in das Gefüge ein, Lena Janßen überzeugte, wenn sie ihren Kampfgeist in die Waagschale werfen konnte. Carla Merg, Johanna Bergmann und Nina Klaft sorgten bei ihren Einsätzen für Unruhe vor dem gegnerischen Tor und waren so mitverantwortlich für einige Treffer.

So verwunderte es nicht, dass am ersten Tag vor allem die Spiele gegen den TuS Düsseldorf (5:2) und den späteren Meister Remscheid (5:5) viel Anlass zum Lob boten. Lediglich im dritten Spiel gegen Herringen/Moskitos war beim 3:0 einiger Sand im Cronenberger Getriebe.

RSC: Lara Immer, Julia Pfaffendorf – Johanna Bergmann, Nina Necke, Nina Klaft, Mette Trimborn, Lilli Dicke, Leonie Lütters, Lena Janßen, Carla Merg.