Löwen halten dem Finaldruck gegen Serienmeister SK Germania Herringen stand und legen vor
Der RSC Cronenberg hat das erste Spiel der „Best of Three“-Finalserie um die Deutsche Meisterschaft erfolgreich für sich entschieden. Vor 400 begeisterten Zuschauern in der heimischen Halle drehten die Löwen am Samstagnachmittag einen Rückstand und sicherten sich einen hart umkämpften 2:1-Heimsieg gegen den amtierenden deutschen Meister SK Germania Herringen.
Das packende Duell hielt von Beginn an das, was man sich von einem Finale verspricht. Zunächst durften jedoch die Gäste jubeln, als Lucas Karschau den SK Germania Herringen in der 22. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Doch die Antwort der Cronenberger ließ nicht lange auf sich warten. Nur wenig später markierte Thomas Köhler in der 23. Minute den extrem wichtigen 1:1-Ausgleichstreffer.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie hochspannend und taktisch geprägt. In der 32. Minute war es erneut Thomas Köhler, der mit seinem zweiten Treffer das Spiel komplett drehte und den RSC mit 2:1 in Front brachte. In einer äußerst hitzigen Schlussphase verteidigten die Löwen diesen Vorsprung leidenschaftlich. Die Gäste aus Herringen schwächten sich in den letzten drei Minuten durch mehrere Strafen selbst, darunter zwei blaue und eine rote Karte kurz vor Abpfiff. So brachten die Cronenberger den knappen, aber verdienten Sieg souverän über die Zeit.
Bereits im Januar dieses Jahres setzten sich die Löwen gegen den Rivalen aus Herringen durch und sicherten sich den Supercup 2026. Nun rückt das große Ziel der Saison in greifbare Nähe: Die Löwen wollen die Dominanz des Serienmeisters aus Hamm beenden und den Titel nach Cronenberg holen. Das zweite Spiel der Finalserie steigt am Samstag, 30.05.2026, um 16:00 Uhr in Hamm. Mit einem weiteren Auswärtssieg könnten die Löwen die Meisterschaft vorzeitig entscheiden und eine bereits starke Saison mit dem Titel krönen.
RSC: Leon Geisler, Jonas Langenohl – Marco Bernadowitz, Aaron Börkei, Tom Drübert, Thomas Köhler (2), Niko Morovic, Alexander Ober, Lucas Seidler, Daniel Strieder.
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