Walsum und Remscheid holen sich den Supercup

Die RSC-Löwen haben in eigener Halle den Gewinn des Supercups verpasst. Nach einer lange Zeit offenen Partie unterlagen die Hausherren im Finale der RESG Walsum letztendlich deutlich mit 0:5.

Walsum führte zur Pause mit 1:0, Cronenberg war aber nach wie vor in Schlagdistanz. Mitte der zweiten Hälfte setzte es dann aber eine unglückliche Zeitstrafe für die Gastgeber. Unglücklich, weil diese undurchsichtige Szene die das Spiel entscheidend zu Walsumer Gunsten kippen ließ. Der RSC kam nicht mehr richtig in Tritt, statt Toren setzte es Gegentreffer und noch zwei weitere blaue Karten. Walsum spielte die Führung letzendlich sicher herunter und holte sich den Pott. Im Halbfinale traf der RSC auf eine arg gebeutelte IGR Remscheid, die mit dem letzten Aufgebot nach Cronenberg reiste. Dementsprechend dominierten die Löwen von Beginn an das Spiel und lagen nach Treffern von Aaron Börkei sowie Niko Morovic mit 3:0 in Front. Remscheid war aber noch nicht geschlagen, kam durch Paul Ronge auf 3:1 heran. Eine trügerische Hoffnung, denn schließlich machten Niko Morovic und Adrian Börkei den “Sack” zu. Das zweite Remscheider Tor durch Tom Kessens war zwar nur Ergebniskosmetik, sicherte der IGR aber einen Achtungserfolg trotz der unterschiedlichen personellen Voraussetzungen. Walsum hatte sich im Halbfinale mit 5:3 gegen Germania Herringen durchgesetzt.

Supercup-Sieger bei den Damen ist die IGR Remscheid. Im Finale hielt das Rumpfteam von Bison Calenberg zwar mit, hatte beim Remscheider 11:4 aber letztendlich keine Chance. Nach dem Abschied von Torhüterin Anna-Lena Behrens setzte Calenberg auf die erfahrene Keeperin Claudia Meyer, die aber vor allem gegen die abgefälschten Distanzschüsse im Finale machtlos war. Die Dörper Cats hatten den Sprung ins Finale verpasst. In einem Spiel, das noch Luft nach oben ließ, ging Remscheid durch Spanien-Rückkehrerin Saphira Giersch früh mit einem verdeckten Schuss in Front, Lea Seidler glich aber wenig später aus. Es entwickelte sich eine Partie, in der zwei sichere Torhüterinnen nur selten ernst geprüft wurden. Früh drohte den Cats das zehnte Teamfoul, bis zum Ende kam es aber nicht dazu. So mussten beide Teams ins Strafstoßschießen, bei fünf Cronenberger Versuchen traf aber nur Lilli Dicke, das war zu wenig fürs Weiterkommen. Bison Calenberg hatte am ersten Turniertag noch mit 5:2 gegen Düsseldorf gewonnen.

Fotogalerie

DRIV Supercup 2022 17.+18.09.2022