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Zwei unterschiedliche Spiele für die B-Jugend des RSC Cronenberg

Am Samstag, den 30. November 2025, bestritt die B-Jugend des RSC Cronenberg zwei Spiele in der Landesliga NRW, die unterschiedlicher kaum hätten verlaufen können – vor allem aufgrund der unterschiedlichen Qualität der Gegner.

Souveräner Sieg gegen Remscheid

Im ersten Spiel des Tages setzte sich die Mannschaft von Trainerin Beata Brandt beim IGR Remscheid I mit 7:3 durch. Von Beginn an machte das Team deutlich, wer das Spiel bestimmen würde. Bereits in der ersten Minute erzielte Benno Brandt das 1:0, und die Cronenberger ließen den Gastgebern keine Chance, ins Spiel zu finden.

Die Torschützen des Tages waren vor allem Jan Spitzer und Fabian Preuß, die jeweils dreimal trafen. Spitzer zeigte sich besonders treffsicher mit seinen Toren in der 9., 12. und 22. Minute, während Preuß in der 15., 17. und 18. Minute für klare Verhältnisse sorgte. Zwar verkürzte IGR Remscheid durch die Gastgeber noch auf 3:7, doch zu keiner Zeit gab die Cronenberger Mannschaft das Heft des Handelns aus der Hand.

Allerdings wurden die Anweisungen von Trainerin Beata Brandt nicht vollumfänglich umgesetzt – trotz des deutlichen Erfolgs fehlte es an der konsequenten Umsetzung der taktischen Vorgaben. Dennoch: Drei wichtige Punkte wurden eingefahren.

Starke Leistung reicht nicht gegen Düsseldorf Nord

Direkt danach olgte das zweite Spiel gegen TuS Düsseldorf Nord, das trotz deutlich verbesserter Leistung mit 0:5 verloren ging. Die erste Halbzeit war dabei ein Rollhockey-Duell auf hohem Niveau und auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts, und die Partie entwickelte sich zu einem packenden Schlagabtausch. Zur Halbzeit stand es 0:0 – ein Beleg dafür, wie ausgeglichen diese Phase des Spiels war.

Im Gegensatz zum ersten Spiel setzte die Mannschaft die Vorgaben von Trainerin Beata Brandt nun wesentlich besser um. Die taktische Disziplin war deutlich erkennbar, und das Team agierte strukturierter und konzentrierter. Doch in der zweiten Halbzeit machte sich der Qualitätsunterschied zum stärkeren Gegner bemerkbar. Zudem ließen nach dem ersten, kräftezehrenden Spiel Konzentration und Kondition etwas nach. Die Düsseldorfer nutzten dies eiskalt aus und erzielten alle fünf Tore in der zweiten Spielhälfte. Die Gegentore in der 16., 20., 26., 27. und 30. Minute waren die Folge von Nachlässigkeiten in entscheidenden Momenten.

Obwohl die Mannschaft die Dinge wesentlich besser umsetzte als im ersten Spiel, reichte es gegen den stärkeren Gegner nicht für Punkte. Dennoch zeigte die Leistung, dass das Trainerteam um Beata Brandt und Thomas Köhler eine solide Basis hat, auf der sich aufbauen lässt. Die Mannschaft mit Zoe Schaefer und Giulina Caramanno im Tor sowie Jan Spitzer, Benno Brandt, Torben Finley Kaptein, Bruno Ram, Ben Luis Postleb und Fabian Preuß im Feld bewies, dass sie mit den Top-Teams der Liga mithalten kann – nun gilt es, diese Leistung über die volle Spielzeit konstant abzurufen und die verbesserte Umsetzung der taktischen Vorgaben beizubehalten.

Text: Gerald Ram