Bittere Pille im Spitzenspiel: Knappes 2:3 gegen SK Germania Herringen
Trotz Feldüberlegenheit und eines deutlichen Chancenplus mussten sich die RSC Löwen am Samstagnachmittag in der heimischen Alfred-Henckels-Halle knapp mit 2:3 gegen den SK Germania Herringen geschlagen geben.
Die Partie begann mit einem frühen Dämpfer für das Team von Trainer Jordi Molet. Bereits nach 17 Sekunden nutzte Jan Erik Dobbratz eine Unachtsamkeit in der Cronenberger Defensive zur überraschenden Führung für die Gäste. Die Löwen übernahmen in der Folge sofort das Spielgeschehen und setzten Herringen unter Druck. Mit hohem Ballbesitzanteil und flüssigen Kombinationen kontrollierte der RSC die Begegnung. Nach einer Auszeit in der 14. Minute belohnte Tom Drübert den Aufwand und glich zum verdienten 1:1 aus. Herringen-Keeper Timo Tegethoff rückte zunehmend in den Mittelpunkt und parierte in der 20. Spielminute einen Penalty.
Nach dem Seitenwechsel drängten die Grün-Weißen weiter auf den Führungstreffer, doch die Gäste schlugen erneut eiskalt zu. Sergio Pereira traf in der 35. Spielminute zum 1:2 aus Cronenberger Sicht. Die Antwort der Löwen ließ jedoch keine dreißig Sekunden auf sich warten: Phil Capozzoli verwandelte direkt im Gegenzug zum umjubelten 2:2-Ausgleich. Kurz darauf bot sich den Hausherren nach einem weiteren Penalty gegen Tegethoff die große Chance zur erstmaligen Führung, die jedoch ungenutzt blieb. Stattdessen schlug Herringen in der 39. Minute durch Liam Hages abermals zu und stellte auf 2:3.
In der Schlussphase warfen die Löwen alles nach vorne. Der RSC verzeichnete klare Vorteile bei Pässen, Schussversuchen und Ballbesitz, fand jedoch gegen das tief stehende Abwehrbollwerk der Germania kein Durchkommen mehr. Die Partie wurde hitziger. Trotz einer letzten Schlussoffensive brachten die Gäste den knappen Vorsprung über die Zeit.
RSC Cronenberg: Leon Geisler, Jonas Langenohl – Daniel Strieder, Lucas Seidler, Niko Morovic, Aaron Börkei, Thomas Köhler, Phil Capozzoli (1), Tobias Wilke, Tom Drübert (1)
