1. Bundesliga: Die LöwenHighlightsRollhockey

Geplatzter Pokaltraum gegen Düsseldorf, Meistertitel im Blick: RSC bleibt kämpferisch

Die Löwen des RSC Cronenberg haben die Titelverteidigung im Deutschen Pokal nach einem bitteren Halbfinal-Aus gegen den TuS Düsseldorf-Nord verpasst. Obwohl der RSC den Konkurrenten in der Liga auf Distanz halten konnte, endete der Pokal-Traum am Wochenende nach Hin- und Rückspiel. Nach einer deutlichen Heimniederlage reichte das 1:1-Unentschieden im Rückspiel am Sonntag leider nicht für den Finaleinzug. Der Grundstein für das Ausscheiden wurde bereits am Samstag in der heimischen Halle gelegt, als das erste Spiel enttäuschend mit 1:4 verloren ging. Trainer Jordi Molet kritisierte die fehlende Wachsamkeit seiner Mannschaft in den entscheidenden Situationen, die dem Gegner drei vermeidbare Kontertore ermöglichte. Nachdem der RSC in Unterzahl das 0:3 und wenig später sogar das 0:4 hinnehmen musste, sorgte Niko Morovic zumindest für den späten Ehrentreffer.

Am Sonntagnachmittag startete der RSC couragiert in das zweite Duell, geriet jedoch durch einen schnellen Konter von Mats Barnekow in der fünften Minute in Rückstand. Die äußeren Bedingungen erwiesen sich als tückisch, da eine sehr glatte Bahn, besonders hinter dem Düsseldorfer Tor, den Spielaufbau massiv erschwerte. Dennoch bescheinigte Trainer Molet seiner Mannschaft, beim hart umkämpften 1:1-Endstand spielerisch eine klare Leistungssteigerung gezeigt und alles versucht zu haben. ​Das Düsseldorfer Tor schien an diesem Nachmittag wie zugenagelt, da TuS-Schlussmann Jan Kutscha beinahe im Alleingang den Finaleinzug der Gastgeber festhielt. Auf der Gegenseite zeigte sich RSC-Keeper Jonas Langenohl ebenfalls in absoluter Topform und parierte stark gegen die schnellen Angriffe der Hausherren. Erst Niko Morovic fand schließlich einen Weg vorbei an Kutscha und erzielte Mitte der zweiten Halbzeit den erlösenden Ausgleich zum 1:1. Um das Wunder noch zu erzwingen, riskierte der RSC in den packenden letzten Minuten alles und nahm Jonas Langenohl für einen zusätzlichen Feldspieler vom Platz. Trotz des massiven Drucks auf das Düsseldorfer Gehäuse wollte kein weiterer Treffer mehr gelingen, wodurch das Pokalaus endgültig besiegelt war.

Trainer Jordi Molet richtet den Blick nun kämpferisch auf die verbleibende Saison: „Jetzt konzentrieren wir uns voll auf die Meisterschaft – ein Titel soll noch her“.

RSC: Jonas Langenohl, Till Mertens – Thomas Köhler, Alexander Leon Ober, Niko Morovic (1), Aaron Börkei, Daniel Strieder, Lucas Seidler, Tom Drübert, Adrian Börkei.