Alpen-Abenteuer und Rollhockey-Leidenschaft: Unsere RSC-Talente glänzen in Wimmis!
Was für ein Wochenende! Während die Schweizer Berge noch schneebedeckt in den Himmel ragten, glühten in der Sporthalle von Wimmis die Rollen. Beim international hochkarätig besetzten U15-Turnier vertraten unsere Cronenberger Farben die deutschen Nationalfarben – und das mit einer Hingabe, die uns alle stolz macht.
Grün-Weißer Stolz im Nationaltrikot
Für den RSC Cronenberg waren gleich vier bekannte Gesichter am Start:
• Zoe Schäfer, die im Tor der U15-Mädchen-Nationalmannschaft zur Höchstform auflief.
• Miriam Simon, die als Trainerin der U15-Mädchen mit Herzblut und Taktik an der Bande coachte.
• Benno Brandt und Bruno Ram, die für die Jungen-Nationalmannschaft alles auf der Fläche gaben und zusammen vier Tore schossen.
Krimis auf Rollen: Die Jungs holen Bronze
Unsere Jungs legten eine Vorrunde hin, die nichts für schwache Nerven war. Mit drei souveränen Siegen und einer hauchdünnen Niederlage nach Verlängerung gegen den späteren Turniersieger Schweiz sicherten sie sich den zweiten Tabellenplatz. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Eidgenossen erst in der Overtime den entscheidenden „Stich“ setzen konnten.
Nach einem kräftezehrenden Halbfinale gegen den Lokalmatador RHC Wimmis – das nach dem deutlichen Sieg am Vortag leider denkbar knapp verloren ging – bewiesen die Jungs Moral: Im Spiel um Platz drei mobilisierten sie die letzten Kraftreserven und sicherten sich die wohlverdiente Bronzemedaille!
Kämpferherzen bei den Mädchen
Die U15-Mädchen beendeten das Turnier auf einem starken vierten Platz. Dass es am Ende nicht ganz für das Treppchen reichte, lag vor allem an einer schweren Hypothek: Der verletzungsbedingte Ausfall ihrer Spielmacherin war nur schwer zu kompensieren. Doch Miriam Simons Team steckte nie auf, kämpfte füreinander und zeigte, was echter Teamgeist bedeutet. Zoe im Tor hielt, was zu halten war, und bewies einmal mehr ihre Klasse.
Ein Erlebnis, das bleibt
Insgesamt sechs bis sieben Spiele in nur zwei Tagen – das hinterlässt Spuren in den Beinen, aber vor allem wundervolle Erinnerungen im Kopf. Auch wenn die An- und Abreise in die Schweiz lang und anstrengend war: Für Zoe, Miriam, Benno und Bruno hat sich jeder Kilometer gelohnt. Sie kehren nicht nur mit einer Medaille im Gepäck heim, sondern mit einem riesigen Schatz an internationaler Erfahrung.
Ein herzliches Dankeschön (oder „Merci vielmal“) geht an den RHC Wimmis für die fantastische Organisation und die herzliche Gastfreundschaft!
Wir sind stolz auf euch, Cronenberger! Eure Leidenschaft trägt den RSC-Spirit weit über die Landesgrenzen hinaus.
Text: Gerald Ram
