1. Bundesliga: Die LöwenHighlightsRollhockey

Derbysieg in Remscheid: RSC Cronenberg holt souveräne 3 Punkte

Am Samstagabend setzten sich die Löwen in der Sporthalle Hackenberg verdient mit 4:1 (2:1) gegen die IGR Remscheid durch und nahmen drei wichtige Punkte mit nach Wuppertal. Vor 250 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Spielertrainer Jordi Molet eine disziplinierte Leistung und glänzte durch effektive Chancenverwertung.

Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der mitgereisten RSC-Fans. Die Gäste erwischten einen Traumstart und gingen früh in Führung. Bereits in der 6. Spielminute sorgte Alexander Leon Ober für das 1:0, und noch in derselben Minute legte Thomas Köhler nach. Innerhalb von nur 42 Sekunden hatten die Cronenberger eine komfortable 2:0-Führung herausgespielt und die Hausherren sichtlich geschockt.

Mitte der ersten Halbzeit wurde das Derby intensiver. In der 21. Minute überschlugen sich kurzzeitig die Ereignisse mit Zeitstrafen auf beiden Seiten: Zunächst sah Remscheids Lennard Peters die Blaue Karte, nur knapp 20 Sekunden später musste auch RSC-Verteidiger Niko Morovic für zwei Minuten auf die Bank. In dieser Phase gelang der IGR der Anschlusstreffer durch Henry Kulmer zum 1:2, was gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange Zeit offen und umkämpft, wobei beide Teams mit jeweils 6 Teamfouls diszipliniert, aber hart agierten. Die Vorentscheidung fiel rund zehn Minuten vor dem Ende: Erneut war es Thomas Köhler, der in der 42. Minute die Lücke in der Remscheider Abwehr fand und den alten Zwei-Tore-Abstand zum 3:1 wiederherstellte.

In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend, als Alexander Leon Ober gut vier Minuten vor Schluss eine Blaue Karte sah. Doch die Cronenberger Defensive hielt dem Druck stand. Den Schlusspunkt unter eine starke Auswärtsleistung setzte Ober dann persönlich: Zwei Sekunden vor der Schlusssirene traf er zum 4:1-Endstand.

RSC: Jonas Langenohl, Alessandro Failla – Alexander Leon Ober (2), Lucas Seidler, Niko Morovic, Aaron Börkei, Thomas Köhler (2), Marco Bernadowitz, Riccardo Failla, Adrian Börkei