4:2 in Recklinghausen: RSC Löwen trotzen Personalsorgen
Die RSC Löwen haben ihr Auswärtsspiel in der 1. Rollhockey-Bundesliga beim RHC Recklinghausen erfolgreich mit 4:2 (3:0) für sich entschieden. Trotz angespannter Personallage und eines verletzungsbedingten Rückschlags sicherte sich das Team von Trainer Jordi Molet drei wichtige Zähler.
Gleich drei von vier etatmäßigen Torhütern fehlten den Löwen an diesem Spieltag urlaubs- oder krankheitsbedingt. So rückte Till Mertens zwischen die Pfosten und zeigte über die gesamte Spielzeit einen couragierten Auftritt. Als Absicherung auf der Bank stand Co-Trainer Daniel Bauckloh-Lusebrink im Trikot bereit.
Eine besondere Note erhielt die Begegnung zudem durch das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern: Mit Torhüter Silas Raab sowie Leo Böcker, Albert Grusenick und Luis da Silva standen gleich vier Cronenberger Leihgaben im Aufgebot des RHC Recklinghausen.
Die Gäste fanden zielstrebig in die Partie und belohnten sich früh durch Kapitän Aaron Börkei, der bereits in der 4. Spielminute zur 1:0-Führung traf. Rund zehn Minuten später baute Börkei den Vorsprung mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 aus. Kurz vor dem Seitenwechsel stellte Alexander Leon Ober auf 3:0.
Der komfortable Vorsprung wurde jedoch getrübt: Noch vor der Halbzeitsirene schied Aaron Börkei verletzungsbedingt aus und stand für den zweiten Durchgang nicht mehr zur Verfügung.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Löwen das Geschehen zunächst weitgehend. In der 34. Minute erhöhte Niko Morovic auf 4:0.
Recklinghausen steckte nicht auf und nutzte in der Schlussphase eine Überzahlsituation: Christoph Rindfleisch verkürzte in der 40. Minute auf 1:4, ehe Philipp Wagner nur eine Minute später das 2:4 markierte. Die Cronenberger Defensive um Schlussmann Till Mertens brachte das Ergebnis in den verbleibenden Minuten souverän über die Zeit.
Die gesamte RSC-Familie sendet die besten Genesungswünsche an Aaron Börkei und hofft auf eine schnelle Rückkehr auf die Bahn.
Aufgebot der RSC Cronenberg: Till Mertens, Daniel Baukloh – Aaron Börkei (2), Marco Bernadowitz, Lucas Seidler, Phil Capozzoli, Finn Ullrich, Alexander Ober (1), Niko Morovic (1), Tobias Wilke
