Ein Punkt und ein bitterer Ausfall: Cats verlieren in Düsseldorf nach Verlängerung
Nach einem Unentschieden in der regulären Spielzeit sichern sich die Dörper Cats beim TuS Düsseldorf-Nord einen Zähler, müssen sich am Ende der Verlängerung jedoch mit 3:6 geschlagen geben.
Viel schwerer wiegt allerdings der verletzungsbedingte Ausfall von Pia Bremer. Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit dem Unparteiischen erlitt sie einen Ellenbogenbruch und fehlt dem Team von Maren Wichardt nun mehrere Wochen.
Die Cronenbergerinnen erwischten einen Auftakt nach Maß. Pia Bremer brachte die Cats in der sechsten Minute mit 1:0 in Führung, ehe Miriam Simon nur 55 Sekunden später per Doppelschlag auf 2:0 erhöhte. Die Gastgeberinnen fanden danach allerdings besser in die Partie und glichen noch vor dem Seitenwechsel durch Treffer von Marla Steber und Greta Weber zum 2:2 aus.
Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Spielführerin Yolanda Kahmann die Cats in der 34. Minute erneut mit 3:2 in Front schoss, worauf Paula Pfaff in der 37. Minute für Düsseldorf zum 3:3 ausglich.
Weil bis zum Ende der regulären 50 Minuten keine weiteren Treffer fielen, stand der einfache Punktgewinn für Cronenberg fest. In der fälligen zehnminütigen Extrazeit verteidigten die Cats lange aufopferungsvoll, ehe Düsseldorfs Kapitänin Jessica Olivia Volkenborn 99 Sekunden vor Ablauf der Uhr das 4:3 für den TuS markierte. Maren Wichardt riskierte in der letzten Spielminute alles und ersetzte Torhüterin Lara Immer durch eine fünfte Feldspielerin. Die Gastgeberinnen nutzten das verwaiste Tor in den Schlusssekunden durch zwei Treffer von Volkenborn und Weber zum 6:3-Endstand.
Der gesamte RSC Cronenberg wünscht Pia Bremer eine schnelle, vollständige Genesung und eine baldige Rückkehr auf die Rollschuhe. Trotz des bitteren Ausgangs in der Verlängerung belohnte sich die Mannschaft für einen couragierten Auswärtsauftritt mit einem Tabellenpunkt.
RSC Cronenberg: Lara Immer – Alida Grusenick, Yolanda Kahmann (1), Pia Bremer (1), Miriam Simon (1), Angelina Mezzo, Paula Rapp, Suzanne van Pruissen.
