1. Bundesliga: Die LöwenHighlightsRollhockey

Gelungener Saisonauftakt: Löwen bezwingen Düsseldorf mit 4:1

Der RSC Cronenberg ist mit einem verdienten Heimsieg in die neue Spielzeit gestartet. Im Duell gegen die TuS Düsseldorf-Nord setzten sich die Bergischen Löwen mit 4:1 (1:0) durch und sicherten sich damit die ersten drei Punkte des noch jungen Bundesliga-Jahres.

Die Vorzeichen vor der Partie waren allerdings alles andere als optimal. Trainer Jordi Molet musste auf gleich vier erkrankte Akteure verzichten: Neben den erfahrenen Kräften Thomas Köhler, Alex Ober und Marco Bernadowitz fehlte auch Nachwuchstalent Finn Ullrich. Da die Mannschaft bereits während der Saisonvorbereitung selten vollzählig trainieren konnte, zeigte sich der Coach mit dem Auftritt seiner Schützlinge durchaus zufrieden.

In der ersten Halbzeit taten sich die Hausherren gegen gut gestaffelte Gäste zunächst schwer. Einziger Höhepunkt des ersten Durchgangs blieb die knappe Führung durch Lucas Seidler, der zum 1:0 einnetzte.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Cronenberger jedoch spürbar auf und entschieden die Begegnung mit einem fulminanten Zwischensprint. Innerhalb von nur fünf Minuten bauten erneut Lucas Seidler, Aaron Börkei sowie abermals Lucas Seidler mit seinem dritten Treffer des Tages den Vorsprung auf 4:0 aus. Mit dem Hattrick avancierte Seidler zum Mann des Spiels, ehe Düsseldorf noch der Ehrentreffer gelang.

Im veränderten Ligamodus mit sechs Mannschaften, in dem in der Hauptrunde jeweils dreimal gegeneinander angetreten wird, liegt der sportliche Fokus klar auf der entscheidenden Phase im Frühjahr. Wie schon in der erfolgreichen Vorsaison will das Team pünktlich zu den Play-offs in Topform sein. Molet hat die Messlatte für die Titelverteidiger ambitioniert gesteckt: Nach dem jüngsten Meistertitel peilt der RSC in dieser Saison das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg an.

RSC Cronenberg: Leon Geisler, Jonas Langenohl – Daniel Strieder, Lucas Seidler (3), Aaron Börkei (1), Tom Drübert, Niko Morovic, Riccardo Failla, Phil Cappozzoli, Tobias Wilke