1. Bundesliga: Die LöwenHighlightsRollhockey

RSC Löwen drehen 1:3-Rückstand und sichert sich Heimsieg gegen Düsseldorf

In einer intensiven Partie bewies der RSC Cronenberg am Samstagnachmittag in der Alfred-Henckels-Halle großen Kampfgeist.

Das Team von Trainer Jordi Molet wandelte einen Zwei-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit noch in einen 4:3-Erfolg gegen den TuS Düsseldorf-Nord um.

Die Zuschauer an der Ringstraße sahen zunächst einen schwierigen Start für die Löwen. Die Gäste aus der Landeshauptstadt gingen bereits in der 9. Minute durch Charlie Gatermann in Führung. Der RSC arbeitete sich jedoch in die Partie und belohnte sich noch vor der Pause: Thomas Köhler erzielte in der 23. Minute den wichtigen Ausgleich zum 1:1, was gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.

Der Start in den zweiten Durchgang verlief für die Hausherren denkbar ungünstig. Das 10. Teamfoul nutzte Düsseldorf eiskalt aus: Nick Heinrichs traf per Direkten zum 1:2 und legte keine Minute später sogar das 1:3 nach.

Trainer Jordi Molet reagierte sofort und nahm eine Auszeit, um sein Team neu einzustellen – mit Erfolg. Die Löwen zeigten nun die geforderte Reaktion und erhöhten den Druck. Marco Bernadowitz brachte den RSC nur zwei Minuten nach dem Gegentreffer mit seinem Anschlusstor zum 2:3 zurück ins Spiel und ließ den Glauben an die Wende wiederaufleben.

In der Schlussphase kippte das Spiel endgültig zugunsten der Cronenberger. Zunächst schnürte Thomas Köhler seinen Doppelpack und glich in der 41. Minute zum 3:3 aus. Als sich die Gäste kurz vor Schluss durch zwei Blaue Karten selbst schwächten, nutzte der RSC die Überzahl konsequent: Phil Capozzoli erzielte in der 46. Minute den vielumjubelten Siegtreffer zum 4:3.

In den verbleibenden Minuten verteidigten die Löwen den knappen Vorsprung und sicherten sich drei wichtige Punkte in der 1. Bundesliga.

Mit diesem Arbeitssieg im Rücken reisen die Löwen am kommenden Samstag (14.02.2026) zum Top-Duell gegen die SK Germania Herringen. Anstoß in Hamm ist um 15:30 Uhr.

​RSC: Till Mertens, Alessandro Failla – Marco Bernadowitz (1), Niko Morovic, Aaron Börkei, Tom Drübert, Thomas Köhler (2), Riccardo Failla, Phil Capozzoli (1), Adrian Börkei.